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Die
AlternativeLinke
... Plakate
15.03.2010
Plakat der 1. Mai 2010
Der 1. Mai 1865
lässt sich als Kampftag für die Einführung eines Acht-Stunden-Tages
zurückverfolgen. Straßenfeste, aber auch Demonstrationen und
Kundgebungen kennzeichnen den 1. Mai heute. Jedes Jahr kommt es
besonders in Großstädten zu gewalttätigen Ausschreitungen von Autonomen.
Der 1. Mai ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Als "Tag der
Arbeit", "Maifeiertag", aber vor allem ein "Kampftag" der
Arbeiterklasse. Die Geschichte des 1. Mai begann im Jahre 1865 zum Ende
des Bürgerkriegs in Amerika. Dort erhoben Gewerkschaften erstmals die
Forderung nach einen Acht-Stunden-Tage. In den 1860er Jahre waren elf
bis dreizehn Arbeitsstunden in den US-Betrieben die Regel.
Rund 400.000
Beschäftigte aus 11.000 Betrieben der USA traten am 1. Mai 1886 in
einen mehrtägigen Generalstreik, um die Forderung einer täglichen
Arbeitszeit von acht Stunden durchzusetzen.
Man wählte den 1.
Mai als Stichtag für den Abschluss und die Beendigung von Verträgen, da
er in den USA als "Movingday" galt. An diesem Tag sollte der
Acht-Stunden-Tag verbindlich in die Verträge aufgenommen werden.
Am Haymarket in
Chicago endeten die mehrtägigen Streiks in einer gewalttätigen
Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und der Polizei, bei der
mehrere Menschen verletzt wurden und starben. 1889 wurde zum Gedenken
der Opfer des "Haymarket Riot" in Chicago der 1. Mai als "Kampftag der
Arbeiterbewegung" ausgerufen
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