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Die
AlternativeLinke
... Meldungen
30.10.2010
Friedens-Demo Velbert-Neviges
unter den Motto:
"Bunt
statt Braun"
Am 30.10.2010 beteiligte sich auch die
AlternativeLinke im Kreis Mettmann unter vielen anderen Organisationen
aus Velbert, an der Friedensdemo "Bunt statt Braun" in Velbert-Neviges.
Die Demo verlief erwartungsgemäß friedlich
und hatte den Fair eines Friedensfest.
Am Brunnen vor der
Sparkasse hatten die Organisatoren schon alles für
eine Kundgebung vorbereitet. Bestens eingestimmt vom
Velberter Straßenmusikers Errol O. Johnson und
Peter Jörn Rüddenklau (Hattinger Liedermacher),
hörten die Friedensdemonstranten anschließend die
Redner Jan Lichtwitz, Andreas Meyer Lauber sowie
unser Bürgermeister Stefan Freitag. Gegen 14:30
löste sich die Friedensdemo friedlich ohne etwaige
Zwischenfälle wieder auf.
 
 
 
 
   
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07.09.2010
Schulstartpakete für
die Kinder der Velberter Tafel
Pünktlich zum neuen Schuljahresbeginn
überbrachte die AlternativeLinke im Kreis Mettmann (ALME), der Velberter
Tafel Schulstartpakete zur Verteilung an Kinder. Diese bestanden aus
Blei- und Buntstiften, Schulheften sowie kleine mit Süßigkeiten gefüllte
Schultüten. Diese wurden in einer Ferienaktion der ALME im Sommer von
Kindern für Kinder gebastelt. In diesem Zusammenhang möchten wir auf das
große Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer
der Velberter Tafel erinnern und ihnen unseren Dank aussprechen.

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15.3.2010
Leserbrief
Ich habe mir noch nie die Mühe gemacht Fahrgäste in Bussen zu zählen.
Ich erinnere mich jedoch an einen Werbeslogan der lange Zeit hinten in
großen Lettern auf den Bussen prangerte:" Statt mir könnten auch 40 PKW
vor Ihnen herfahren". Aufgefallen ist mir diese Werbung besonders
abends, und ich dachte mir jedes Mal dass dort noch ein Zusatz fehlt. "
Statt mir könnten auch 40 PKW vor Ihnen herfahren - und alle ohne
Fahrer". Meistens waren diese Busse nämlich leer. Hat man diese Linien
eigentlich alle eingestellt, so wie man es jetzt mit der 171 und 177 vor
hat? Nein, man hat in Kauf genommen, dass ein Bus eben nicht immer voll
sein kann. Außerdem hat man an den Fahrplänen gefeilt um die Strecken
trotzdem optimal und kostengünstig zu bedienen. Heute geht man
stattdessen her und streicht schlichtweg die Linien wie es bei der 171
und der 177 nun der Fall ist. Es wurden offensichtlich nicht im
geringsten die Menschen berücksichtigt die auf diese Linien angewiesen
sind, um ein Mindest-Maß an Mobilität zu behalten. Eben sowenig werden
Bemühungen angestellt die rückläufige Fahrgastbelegung zu ergründen.
Kann es hier vielleicht sogar sein dass die Busfahrt-Kosten einfach zu
hoch geworden sind und sich viele Menschen diese Fahrten nicht mehr
leisten können? Auf jeden Fall wirkt eine Streichung der Strecken in
der Bilanz sofort.
Nun, nachdem die Strecken stillgelegt werden, sollten schnell
Überlegungen angestellt werden, was aus den nicht mehr verwendeten
Wartehäuschen wird. Sie einfach stehen zu lassen führt zur Verwirrung
und dazu dass Unwissende vergebens auf einen Bus warten. Hierzu hätte
ich nun folgenden Vorschlag zu unterbreiten. (siehe Bild)
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22.2.2010 Die
Fundamente unseres heutigen dreigliedrigen Schulsystems wurden im 19.
Jahrhundert gelegt:
Das Ziel dieses Systems
bestand vor allem in der frühzeitigen Selektion und darin, die Sozialen
Schranken aufrecht zu erhalten: Arbeiterkinder gingen in die
Volksschule, Kinder von Angestellten und kleinen Beamten in die
Mittelschule und die "Elite" schickte ihre Kinder aufs Gymnasium oder
ins Internat. Heraus kamen neue Arbeiterinnen und Arbeiter, kleine
Angestellte und Beamte und eine neue "Elite". Chancengleichheit sollte
Bildung in Deutschland gar nicht leisten.
Grundlegendes hat sich daran bis heute nicht geändert. Aber spätestens
seit der PISA-Studie wissen wir, dass dieses System auf der ganzen Linie
versagt hat.
Und was noch weit schlimmer ist als die schlechten Zahlen im
internationalen Vergleich: Jahr für Jahr verlassen 15 % jedes
SchülerInnen-Jahrgangs die Schulen ohne jeden Abschluss - und damit ohne
berufliche Lebensperspektive.
Das muss sich endlich grundlegend ändern!
Was wir brauchen, ist eine Schule für alle: eine Schule, in der nicht
Fächer, sondern Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, in der
Lehrerinnen und Lehrer auf Schülerinnen und Schüler eingehen können,
anstatt überwiegend Frontalunterricht zu fahren. Eine Schule mit
kleineren Klassen und individueller Förderung.
Der ursprüngliche Ansatz der Gesamtschule zielte in diese Richtung.
Aber solch vorbildliche Ansätze wie in Finnland wurden in der
Bundesrepublik nie erreicht.
Solch grundlegende Reformen bedürfen neuer Mehrheiten im Land
Nordrhein-Westfalen.
Deshalb muss auch an den bestehenden Schulen Lernen unter vernünftigen
Bedingungen möglich gemacht werden. Seit Jahren werden in Velbert nur
noch die allernötigsten Reparaturen an den Schulen vorgenommen. Die
Folge davon ist, dass fast alle Schulgebäude in einem hohen Grad
sanierungsbedürftig sind. Die Beschwerden reichen von zugigen Fenstern
bis zu nur unter Ekel benutzbaren Toiletten.
Man nimmt in Kauf, dass die Schulen noch maroder werden und der
Sanierungsdruck weiter wächst.
Wir fordern ein Schul-Sanierungsprogramm, das den Namen auch verdient.
Wer nicht in die Jugend investiert, der wird in Knäste investieren
müssen.
Deshalb setzen wir uns nicht nur für eine andere Schulpolitik, sondern
auch für eine engagierte Kinder- und Jugendpolitik ein.
Nämlich:
-
für den Erhalt eines engmaschigen und bedarfsgerechten Netzes an
Kindertagesstätten sowie gegen weitere steigende finanzielle Belastungen
der Eltern,
-
für eine angemessene räumliche, personelle und finanzielle Absicherung
der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe als Stätten der Bildung
und Erziehung,
-
für eine Regelung in der Ortssatzung, die einen gleich großen Anteil von
Spielplatz- und Freiflächen für Bauprojekte ebenso zwingend vorschreibt
wie nachzuweisende Parkplatzflächen,
-
für ein Programm zur Schaffung von Ausbildungsplätzen: Die Stadt muss
dabei in der Verwaltung und in den kommunalen Unternehmen ihrer
Vorbildfunktion gerecht werden. Das beinhaltet auch die unbefristete
Übernahme nach der Ausbildung im erlernten Beruf. Darüber hinaus sollen
städtische Aufträge nur an Firmen vergeben werden, die in angemessenem
Umfang ausbilden.
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